Neusituierung Haus der Kathedrale in Dresden

Auftraggeber:

Bischöfliches Ordinariat des Bistums Dresden-Meißen

Leistungen:

  • Koordinierung und Steuerung der Erstellung eines Nutzer- und Bedarfsprogramms sowie der Bedarfsplanung
  • Projektsteuerung nach AHO Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E
  • Projektleitung nach AHO

Projektbeschreibung:

Das Haus der Kathedrale in Dresden ist der Bischofssitz des Bistums Dresden-Meißen. Außerdem wird das Gebäude durch Büros des Bischofs, die Dompfarrei Dresden und das Domkapitel genutzt. Das Bistum beabsichtigt, das Haus der Kathedrale, welches in unmittelbarer Nähe der katholischen Hofkirche liegt, in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Des Weiteren sollen die   unterschiedlichen Nutzungseinheiten hinsichtlich ihrer Abläufe und des Brandschutzes optimiert werden und zusätzliche Flächen für Veranstaltungen generiert werden.
Als Hauptmaßnahme ist vorgesehen, die derzeit vertikal angeordneten Nutzungsfunktionen in eine horizontale Struktur zu überführen. Die Zugangssituation, insbesondere für die Öffentlichkeit, wird neu orientiert, so dass das Haus im öffentlichen Raum der Dresdner Innenstadt deutlich präsenter wird. Der Aufzug wird um ein Geschoss erweitert. Unter Zugriff auf die Gesamtheit der Veranstaltungsräume sollen zukünftig auch Großveranstaltungen mit bis zu 600 Personen durchgeführt werden können.
Teile des Gebäudes stehen unter Denkmalschutz, was einen behutsamen Umgang mit der bestehenden Bausubstanz bedingt. Eine weitere grundsätzliche Aufgabenstellung   ist die Sicherstellung der Brandschutzanforderungen für die unterschiedlichen   Nutzungseinheiten im Bestandsgebäude.
Petschow + Thiel wurde mit dem kompletten Leistungsbild der Projektsteuerung und Projektleitung, als auch mit der vorgeschalteten Koordinierung und Steuerung zur Erstellung eines Nutzer- und Bedarfsprogramms und der Bedarfsplanung beauftragt.